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[1239] Norway (9)

Firlefanzus [1 Picture]                                                                                                                                                                                                         



Norwegen, Longyearbyen                                                                                          
This is Art!                                                                                                           



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"Was für Kerle!!"

Sehr zum Missfallen von Erlung und seinen zwei Kollegen fuhren wir am nächsten Morgen mit dem öffentlichen Shuttlebus zum Flughafen von Longyearbyen. Wir waren zwar nicht die einzigen Fahrgäste aber der Bus war alles andere als voll. Ich lächelte Erlung an "Kein Stress, Mann!"

Die Flughafenhalle war groß und ziemlich leer. Unsere Schritte hallten auf dem Fußboden, als wir sie durchquerten um am Flugschalter sechs Flugplätze zu buchen. Avid, der junge Mann, der hinter dem Schalter saß, erkannte seinen Kronprinzen natürlich sofort. Er stand sogar auf und veneigte sich. Chad, der eigentlich sein Kunde war, nahm dies lächelnd hin. Dann lehnte er sich näher zu Avid. "Der Kronprinz ist mein Gast...und die anderen Herren auch." Avid wurde sofort wieder dienstlich. Er wusste natürlich, wo das Geld herkommen würde. "Verzeihung Sir. Ich schaue sofort nach, wann die nächsten 6 Plätze nach Oslo verfügbar sind." Er klickerte eine Weile an seinem Rechner. "Ja Sir, der Flug nach Oslo übermorgen hat noch die benötigten 6 Plätze frei." "Uff, eher ist nichts möglich?" Avid schüttelte bedauernd den Kopf "3 Plätze heute, und 3 Plätze morgen. Was bessere kann ich ihnen nicht anbieten." Uns war sofort klar, dass sich die Securities damit nicht einverstanden erklären würden, also verwarfen wir die Idee.

Wir stellten uns ein wenig abseit vom Schalter "Und wenn wir den Jet kommen lassen?" schlug ich vor. Chad lächelte bedauernd "Der ist grade in Rom, sorry!" Ich hatte nicht bedacht, dass der Jet weitaus häufiger in der Welt unterwegs war, als Chad und ich. Es gab halt Papiere, die in Papierform zu Geschäftspartnern geschickt werden mussten. "Du machst doch nicht etwa Geschäfte mit der Mafia..oder dem Vatikan?" Chad lachte "Nicht, wenn ich es vermeiden kann." Dann schaute ich seufzend zu Haakon "Schätze, wir müssen hier noch zwei Tage ausharren." Der Prinz zuckte mit den Schultern "Dann ist es halt so." Haakon hatte sich darauf gefreut, seine Mette bald wieder zu sehen. Er war ganz offensichtlich immer noch sehr verliebt in sie. Und nachdem er Chad und mir einmal zu oft unfreiwillig beim Sex zugehört hatte, hatte Haakon noch ein anderes Bedürfnis, welches ihn zu seiner Mette zog. Also, das sagte er natürlich nicht so deutlich....aber es war schon offensichtlich.

Chad buchte nun die sechs Flüge ohne mit der Wimper zu zucken. Flüge von und nach Spitzbergen waren nicht grade billig. Als wir danach den Shuttlebus zurück nehmen wollten, klinkte ich mich und Erlung aus. Ich nickte zum Schalter rüber "Ich werd noch versuchen, den jungen Mann da zu überreden. Fahrt ihr schon mal ohne uns in den Ort." Ich musste nicht erklären, zu was ich Avid überreden wollte. Chad nickte und gab mir einen Kuss "Treibs nicht zu wild!" ich lachte "Mach ich doch nie!" Dann fiel mir noch etwas ein und ich flüsterte in Chads Ohr "Übrigens, Jesper, der Tierarzt ist ein bißchen verliebt in dich!" Chad bekam große Augen "Wirklich? Das ist ja fantastisch. Der hat mir nämlich durchaus gefallen. Ob ich ihn mal in seiner Praxis besuche?" Ich grinste "Treibs nicht zu wild!" Dann griff ich nach seinem knackigen Arsch "...du geiles Stück, du!" 

Haakon, Chad und die zwei Securities gingen nun zum Bus. Ich gab Erlung zu verstehen, mich mit Avid allein zu lassen. Er setzte sich also in die Wartelounge. Ich selbst ging zum Schalter. Es waren keine weiteren Fluggäste in der Nähe, Avid hatte also nicht wirklich was zu tun. Er schaute mich fragend an "Sir?"

Nun ja, das Gespräch verlief ein wenig holperig. Ich werde euch das jetzt mal ersparen. Am Ende hatte ich den jugen Mann jedoch überredet, sich meiner Charity anzuschließen. Dieses Bild kam am Ende dabei heraus:


Erst als der junge Mann mir hinterher seinen Namen buchstabierte, bekam ich mit, dass er Arvid hieß. Das "R" hatte ich nicht herausgehört. Ich denke, ihr könnt es ihm ansehen, dass er sich seines guten Aussehens und seiner endlos langen Beine bewußt war. Meine Komplimente nahm er klaglos hin...aber er war wohl doch eindeutig hetero. Jedenfall lief da nichts weiter.

Während der Flugticketverkäufer sich also noch anzog, hatte ich mich schon verabschiedet und den Rückzug angetreten. Ich ging zu Erlung und tippte auf meine Kamera "Ich hab was ich brauche. Wir können also wieder in den Ort fahren."

Vom Shuttlebusbahnhof im Ort bis zu unserem Gästehaus waren noch ein paar Schritte zu gehen...und obwohl niemand damit gerechnet hatte, ging die Eisbärenmama wohl noch mal jagend. "Isbjörn!" rief wieder jemand. Und Erlung und ich klopften an die nächste Haustür und riefen ebenfalls "Isbjörn!" Als man uns schließlich öffnete, war die Eisbärin schon bedenklich nah herangekommen. Der junge Mann, der uns geöffnet hatte, war nackt bis auf eine Unterhose. Er sprach uns erst auf Norwegisch an. "Sorry, Englisch?" bat ich ihn. Sein Englisch war etwas holprig...aber schließlich hatte er uns erklärt, dass er geschlafen hatte und den Ruf nicht sofort gehört hatte.

Die jungen Eisbären waren neugierig und tummelten sich auf den Fußwegen und schnupperten an den Türen. Die Mutter nahm es stoisch hin und legte sich mitten auf der Straße hin um auf ihre Rangen zu warten. Wir beobachteten es vom Fenster aus und ich schaute unseren fast nackten Gastgeber an und deutete über die Schulter "Schätze, wir müssen noch eine Weile warten." Der Mann zuckte mit den Schultern "Das ist manchmal so, Kaffee?" Ich schüttelte den Kopf "Aber wenn sie einen Tee hätten?" Er lächelte "Aber sicher doch!" Er bedeutete uns, ihm in die Küche zu folgen. Dass er beinahe nackt vor uns herging, schien ihn nicht sonderlich zu stören...nun ja, mich störte es bestimmt nicht. Er sah ziemlich gut aus...und auch das, was ich durch die Unterhose nur erahnen konnte, war vielversprechend.

Zum Glück war der Mann nicht redefaul und so waren wir schon bald in ein intensives Gespräch vertieft... noch bevor der Tee fertig war! ...


to be continued...

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