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[1082] Special Edition (14)

Firlefanzus [6 Pictures]                                                                                                                                                                                                                    



Schottland, Careleon                                                                                                                                                                                                                                              



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"Gentlemans Quarterly Special Edition" (2024. 3-5 von 5)

Am Ende gab es keinen echten Krach zwischen Chad und mir. Wir einigten uns darauf, dass Sven zu vertrauen war und das das, was er mit einem tat, eine intensive geile Spielform von Sex war. Aber wir erkannten auch, dass diese Sexgeschichten mit den Dauerorgasmen nur schwer für den Leser in geile Worte zu fassen waren. Ich finde, meine bisherigen Beschreibungen sind eher langweilig. 

Na wie dem auch sei, gestern am Freitag den 14.6.24 war ich jedenfalls fertig mit meinen 10 Jungs für GQ. Und da um 21 Uhr das Eröffnungsspiel der Europameisterschaft zwischen Deutschland und Schottland live übertragen werden sollte, fanden wir uns alle in der Bibliothek zusammen.

Amos war natürlich für Schottland...klar. Er war echter Schotte! Sein Freund Casey war für Deutschland. Als Engländer war er natürlich vor allem gegen Schottland. Das war diese alte Rivalität zwischen Schottland und England...da konnte auch eine innige Liebesbeziehung nichts dran ändern. Ian war für Schottland...klar!

Ollie und Oliver fieberten natürlich für Deutschland. Caheem als Franzose war gegen Deutschland, schlug sich also auf die schottische Seite. Cedric hielt es als Franzose ebenso wie Caheem: Gegen Deutschland.

Der Tscheche Pavel war sich sicher, dass Deutschland gewinnen würde, was ihn nicht gefiel...aber er fieberte dann doch für Deutschland. Maart, der Holländer, schlug sich natürlich auf die Seite Schottlands. Man konnte ja als Holländer schlecht die deutsche Mannschaft anfeuern.

Elio und Emanolo, aus Italien und Spanien, hielten die Daumen für Schottland...waren sich aber sicher, dass Deutschland gewinnen würde. Der Deutsche Noah hielt natürlich zu Deutschland.

Saleem, der Deutsch-Araber feuerte die Deutschen an. Salem, der US-Amerikaner war für die Schotten.

Sven war natürlich für Deutschland. Chad, als Wahl-Schotte, hielt natürlich zu den Schotten. Tja und ich? Ich mochte die schottischen Jungs....hübsche Burschen dabei! Aber ich hatte auch 50 Jahre lang als Deutscher gelebt, das schüttelte man nicht so einfach ab. Von 16 Zuschauern waren also am Ende 8 für Schottland und 8 für Deutschland. Ziemlich ausgeglichen.


Pünktlich zum Anpfiff waren wir alle mit Kartoffelchips und sonstigem Naschwerk sowie Getränken nach Wahl versorgt. Die Ur-Schotten und Chad sangen die schottische Hymne mit. Bei der deutschen Nationalhymne sang keiner von uns mit....soweit reichte mein Nationalstolz nicht. Mir fiel auf, dass die Begleitkinder der Schotten die schottische Hymne mitsangen...aber keines der Begleitkinder der Deutschen sang die deutsche Hymne mit. Die schottischen Fans im Stadion in München waren ziemlich laut und sangen sehr deutlich "Flower of Scotland" mit. Aber auch der Text der deutschen Hymne war gut zu verstehen.


Die Deutschen spielten gut, die Schotten waren kaum in Ballbesitz...und nach 10 Minuten schoß der 21 jährige süße Florian Wirtz das erste Tor. Der Jubel war groß und ich grinste meinen Gatten hämisch an. Mein Blick fiel auch auf Ian, der vor sich hin grummelte und schmollte. Ihn grinste ich jetzt lieber nicht an. Nochmal 10 Minuten später fiel das zweite Tor für Deutschland. Die Minen der 8 Fans für Schottland verfinsterten sich zusehends. Ich schaute zu Sven, der mich angrinste. Dann fiel am Ende der ersten Halbzeit ein drittes Tor für Deutschland durch Foul-Elfmeter.


Zur Halbzeit wurde es laut und es stellte sich heraus, dass Amos ein perfekter Trainer war. Er legte haarklein auseinander, was sein Kollege, der Cheftrainer Steve Clarke alles falsch gemacht hatte. Sein Geliebter und Unterstützer der deutschen Mannschaft Casey gab ihm da natürlich recht. Steve Clarke hatte irgendwie alles falsch gemacht. Nun stand es also zur Halbzeit 3:0 für Deutschland. Die Chancen standen ziemlich schlecht, dass die Schotten das Ruder noch herumreißen konnten. Ich ging zum Rauchen in den Innengarten. Der kleine verwunschene Garten zwischen Burg und Felsen war wunderschön und auch im Hochsommer immer ein wenig kühler. Eigentlich nutzten wir ihn viel zu wenig. Dabei war der Garten Ians ganzer Stolz. Dann kam Ian auch in den Garten und deutete mit fragendem Blick, aber stumm, auf meinen Tabak. Ich reichte ihn ihm. Ian rauchte nur sehr selten...zumindest was ich so mitbekam. Ich lächelte ihn an "Und? Krieg ich morgen früh noch Frühstück von dir?" Ian brummte. "....türlich!"


In der zweiten Halbzeit fielen noch drei Tore. Zwei für Deutschland und eins für Schottland...und selbst das für Schottland war ein Eigentor des Deutschen Antonio Rüdiger. Aber da danach noch ein Tor für Deutschland fiel, hielt sich die Blamage für Rüdiger wohl in Grenzen. Den analytischen Kommentaren der Moderatoren, Spieler und Trainer nach dem Spiel lauschte ich nur mit halbem Ohr. Dieser Art von Fußball-Sprech konnte ich nichts abgewinnen...das klang immer alles irgendwie einstudiert. Es galt da heutzutage wohl irgendwie als Unart, echte Emotionen zu zeigen. Die deutschen Fußballer wirken eh bei Interviews wie dressierte Hündchen auf mich.


Natürlich waren sich am Ende alle einig, dass dieses für Deutschland überdeutlich gewonnene Spiel noch keine Bewandnis, nicht mal für Schottland, hatte. Aber obwohl Schottlands Spieler nicht nur sehr hübsche Heteros sondern auch verbissene Spieler waren, waren sie doch eher in der Vergangenheit eher glücklos gewesen. "Meinst du es gibt schwule Spieler in der schottischen Mannschaft?" wollte ich schließlich von Chad wissen. Der zuckte die Schultern "Statistisch gesehen wohl schon...aber da erzähle ich dir ja wohl nichts Neues. Aber ich kann denen auch nur vor den Kopf gucken und kenne ihre geheimen Bettgeschichten nicht." Ich verdrehte die Augen "Ist mir schon klar, Darling....und was sagt dein Bauchgefühl?" Chad schüttelte den Kopf und deutete auf den Flatscreen an der Wand "Ich kenne die Jungs nicht wirklich besser als du." "Wo sind die Schotten untergebracht?" rief ich für alle hörbar in den Raum. "Garmisch-Partenkirchen...glaube ich" rief Ollie zurück. Irgendwer nickte "Jepp, Garmisch" Chad zog die Stirn kraus "Bist du schon wieder in Reiselaune?" Ich ließ die Schultern sinken. Natürlich war ich noch nicht wieder in Reiselaune. Genaugenommen war mir die Besucher auf der Burg schon zu viel.


Am nächsten Morgen erhielten wir alle von einem gewohnt gutgelaunten Ian ein super leckeres Frühstück, dann verabschiedeten wir die GQ-Crew. Auch Sven verabschiedete sich wieder und verschwand durch eins seiner mysteriösen Portale....wer weiß wohin. Und da Amos seiner Familie seinen Geliebten vorstellen wollte, gaben wir den beiden auch ein paar Tage frei. Jetzt waren wir also wieder mit Ian und dem Security-Personal (welches sich aber, wie abgesprochen, aus der Burg fern hielt) alleine. Ian werkelte zumeist im Garten herum.

Chad und ich sonnten uns nackt auf unseren Liegestühlen oben auf dem Söller des Turms. Natürlich waren mit Sicherheit Paparazzi-Kameras auf die Zinnen gerichtet. Aber selbst wenn wir uns hinstellten waren unsere unteren Körperhälften nicht zu sehen. Und zumindest unter dem großen Sonnenschirm waren wir auch vor Drohnen sicher. Aber über Drohnen habe ich ja schon was geschrieben. Kurz und gut, wir hätten uns schon auf die Zinnen stellen müssen, damit es für die Kameras was zu Klicken gäbe. Einzig vom Felsen hinter der Burg hätte man uns auf den Liegestühlen liegend sehen können....aber nach Svens Entdeckung eines Paparazos dort oben, hatte die Security dort einen Dauer-Wachtposten installiert. Die könnten uns jetzt zwar beim Ficken im Freien beobachten...aber das störte uns nicht. Sie wurden ja schließlich gut für ihre Geheimhaltung bezahlt. Und lieber die sahen uns zu als die Paparazzis.

Ich nippte grade an einem kühlen Guinness-Malt...super lecker! Dann klingelte Chads Handy. Er schaute aufs Display. "Ah, die Wache am Checkpoint" Chad stellte auf laut, damit ich mithören konnte. "Äh Sir, hier steht eine gewisse Raani Khan vor dem Checkpoint, sie sagt, sie würden sie kennen. Sie ist ihn Begleitung ihres Sohnes Kristan Khan und hat ihren eigenen Fahrer dabei." Chad wurde augenblicklich leichenblass...dann flüsterte er ins Handy "Können passieren...."


to be continued...

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