Morpheus
[2
Pictures]
p l e a s e f o l l o w 👉
Moin Leute, ich nenne mich Morpheus...oder kurz Morph. Meinen richtigen Namen möchte ich nicht preisgeben. Geboren und aufgewachsen bin ich in der norddeutschen Kreisstadt Nienburg (an der Weser), wo ich auch heute noch leben und agiere.
Und der Bursche taucht etwas später in dieser Story auf...
Auf dem Gymnasium bin ich mit den Fächern Sport, Englisch, Informatik und Rechtskunde ins Abiturrennen gegangen und habe als Schulbester das Abitur mit einer glatten Eins abgeschlossen.
Ich "leide" seit frühster Kindheit an einem übersteigerten Gerechtigkeitsempfinden und einem ausgeprägten Helfersyndrom. Meine Mutter ist Krankenschwester und mein Vater evangelischer Pastor...ich schätze, ich hab das wohl von ihnen mitbekommen.
Im Sport habe ich mich vor allem auf diverse Kampfsportarten konzentriert...naja, und Informatik war da eine logische Ergänzung für das was mir so vorschwebte tun zu wollen. Außerdem kann man immer gut vorgeben "etwas in der Informatikbranche" zu arbeiten, wenn man allzu viele Fragen über seinen Job vermeiden möchte.
Naja, außerdem habe ich eine Macke, was diese ganzen Superhelden- und Vigilantenstories wie Batman, Spiderman, Superman oder den Silver Surfer angeht. Und meinen "Künstlernamen" Morpheus..also eigentlich nur Morph...habe ich mir nicht ewa von Matrix sondern von diesem kleinen Wesen aus dem animated Movie "Treasure Planet" geliehen.
Nach dem Abitur habe ich mich eine Weile für die Funktion und den Umgang mit diversen Waffen interessiert...nicht etwa, weil ich sie benutzen wollte..aber es konnte ja nicht schaden, wenn man wusste, wie sie funktionieren. Außerdem hat sich dabei herausgestellt, dass ich ein recht guter Schütze bin.
Also...was wird also nun aus einem Menschen, der mit Waffen umgehen kann, ein guter Kampfsportler ist, so ziemlich jedes Computersystem knacken kann und eine Macke in Bezug auf Gerechtigkeit hart? Klar, so einer wird Superheld....oder zumindest Vigilant...denn Superkräfte habe ich keine. Aber die hatte ja Batman auch nicht.
Nienburg in Deutschland ist nun natürlich nicht Gotham City....aber genügend durchgeknallte Kriminelle gibt es hier auch. Ich hatte zwar nicht vor, mich an extrem dünnen Seilen von Hausdächern zu schwingen und dabei ein Fledermauskostüm zu tragen...aber es konnte ja nicht schaden, die Augen offen zu halten.
Nach dem Abitur zog ich ziemlich schnell zuhause aus. Nicht etwa, weil ich mit meinen Eltern nicht klarkam...im Gegenteil, ich habe ein prima Verhältnis zu ihnen...auch wenn ich nicht an Gott glaube (Sorry Papa!). Nein, ich zog aus, weil meine Eltern immer viel zu schnell mitbekamen, was ich so machte.
Ich zog mit meinem Schulkumpel Kalle in eine WG. Kalle hatte selbst ein recht gutes Abi hingelegt, hatte sich danach aber recht schnell seiner aufblühenden Karriere als Dealer gewidnet...und selbst dem Dope auch reichlich zugesprochen. Solange es beim Dealen um Dope ging, hatte ich damit kein Problem, denn Haschisch ist nicht das Problem der Gesellschaft....es ist eher die Gesellschaft, die das Problem ist. Kalle hat bis heute nicht mitbekommen, was ich Nachts so treibe. Er wundert sich auch nicht weiter darüber, dass ich Nachts auf Achse bin und den Tag verpenne. Solange ich meinen Teil der Miete zahle, interessiert es ihn nicht weiter, was ich mache...Hauptsache ich halte die Klappe, was seine Geschäfte angeht.
Natürlich steht in meinem WG-Zimmer ein Computer...aber niemand würde glauben, dass der extrem leistungsfähig und super gut gesichert ist. Das Betriebssystem dafür habe ich selbst programmiert und von außen durchs Internet kriegt keiner Zugriff auf mein System und meine Dateien. Wenn man versteht, wie das Internet wirklich funktioniert, kann man sich eigentlich recht leicht gegen seine dunklen Seiten schützen und seine Tätigkeiten erfolgreich verschleiern.
Eines Abends so gegen 20 Uhr stand ich auf um zu frühstücken und fand Kalle zeitunglesend am Küchentisch vor. Er hatte selbst grade ganz offensichtlich noch Toast und Marmelade verspeist. Es klebten sogar noch Marmeladenreste in seinem Mundwinkel. Und natürlich hatte er nen Joint am Start. Ich wedelte mit der Hand durch die Luft "Boah, Kalle...wie wärs mal mit etwas Frischluft für die Küche?" er grinste mich an "Dir auch einen guten Morgen....oder so..." Die Zeitung in Nienburg heißt "Harke" und ist eigentlich ein ziemliches Schundblatt. "Was jibbet Neues?" wollte ich wissen, während ich auf das Blatt deutete. "Hm...irgendwer hat Twele abgezogen und das Geld offenbar einem Kinderheim gespendet." Ich lachte "Naja, die werden das wohl verkraften können" Ich tat gleichgültig, las aber dann doch über Kalles nackte Schultern die Überschrift "Macht ein moderner Robin Hood Nienburg unsicher? Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen" Twele war eine super wohlhabende Geschäftsfamilie in Nienburg. Sie machten ihr Geld mit Spielwaren und es hatte mich immer gestört, dass Spielwaren so extrem teuer waren. Welches Kind konnte sich das leisten? Aber das allein war nicht der Grund warum ich gegen Familie Twele aktiv wurde. Die Preise für Spielwaren machte ja nicht diese Familie. Was mich an Twele immer gestört hatte, war dass sie so super arrogant ihren Reichtum raushängen ließen...und nicht im Traum daran dachten, der Gesellschaft...oder zumindest deren Kindern...mal was zurückzugeben. Es war ein leichtes gewesen, ihre Konten anzuzapfen. Ich hab sie dadurch nicht mal in den Ruin getrieben...aber sicherlich mussten sie für eine Weile auf eiserne Reserven zurückgreifen. Das Geld dann so dem Kinderheim zu spenden, dass jeder den Zusammenhang sehen konnte, es aber auch niemand beweisen konnte...das war schon schwieriger. Aber ich will auch nicht meine Tricks ausplaudern und mir dadurch selbst das Leben schwer machen. "Naja, Jörg Twele wird dieses Jahr wohl seine dritte Thailandreise canceln müssen" meinte Kalle lakonisch und gähnte. Sein Mitleid hielt sich da auch eher in Grenzen.
Schließlich stand Kalle auf. Er trug nur eine dieser altmodischen feingerippten Unterhosen mit Eingriff...und wenn Kalle ein wenig mehr Sport treiben würde, würde er selbst in diesen hässlichen Dingern noch eine gute Figur machen. Ach ja, ich bin übrigens schwul. Kalle ist der einzige, der das weiß. Es stört ihn nicht, obwohl er selbst überzeugter Hetero ist. Dann wollte er von mir wissen "Willst du erst duschen oder kann ich?" Ich schüttelte den Kopf und deutete auf den Tisch "Erstmal was futtern..geh du mal duschen" "Ich treff mich nachher noch mit Mia...und du? Hasst du dir nen Kerl klargemacht?" Ich grinste ihn an und legte meinen Arm um seine schmale Hüfte "Für mich gibts doch nur dich, mein Schöner" "Bah...Finger weg...you can look, but you better don't touch!" Aber ich zog ihm trotzdem die Unterhose vom Arsch "Rrrrrrrr...so geil!" Sein Hintern war wirklich hübsch...aber irgendwie war mir Kalle zu weich..so alles in allem. Kalle schob nun die Unterhose komplett runter...wir hielten hier unter uns nicht viel von Schamhaftigkeit. Er wedelte sogar mit seinem Pimmel umher "Na, willst du mal ran an meine Fleischpeitsche?" Wir scherzten immer so herum. Ich tat, als wenn ich kotzen müsste "Du denkst wohl auch, ich hätte keine Ekelgrenze, was?" Er lachte und verschwand nun endgültig im Bad, ich steckte zwei Toasts in den Toaster. Zum Glück hatte Kalle unseren Nutellavorrat noch nicht komplett vernichtet...was ja schon mal vorgekommen war, wenn er einen seiner Freßflashs hatte. Naja, heute hatte er ja eh Marmelade gefuttert.
Das ist also mein Heterokumpel Kalle..so sieht er aus, wenn er bekifft ist. Anders war er eh nicht vor die Kamera zu bekommen. Seine 70er Jahre Frisur und sein Schamhaar fand ich auch nicht sonderlich erotisch. Aber alles in allem könnte man was aus ihm machen...
Während Kalle duschte, las ich den Artikel über den modernen Robin Hood aufmerksam durch. Natürlich stand dort nichts, was ich nicht schon wusste. Aber zumindest war dies meine erste Aktion, die die Presse und die Polzei auf den Plan gerufen hatte. Ich würde also vorsichtig sein müssen. In einer nicht verfolgbaren Mail hatte ich mich zu meiner Tat bekannt: "Dies war eine Aktion von Morph....und betet, dass es seine letzte war!" Aber meinen Künstlernamen hatten sie aus der Presse herausgehalten...noch!
Zur Nienburger Polizei hatte ich eigentlich ein gutes Verhältnis. Ich hatte ihnen schon mehrfach bei Computerproblemen geholfen und mich dabei klammheimlich mit ihren Rechnern "vernetzt". Aber der Name des leitenden Ermittlers war mir unbekannt...obwohl er selbst auf dem Bild in der Harke echt ziemlich heiß aussah. Sicherlich hatte der nicht so einen schlaffen Körper wie Kalle. Ich nahm an, dass der Bulle neu bei der Truppe war.
Als Kalle aus der Dusche zurück war, rieb er sich grade noch mit dem Handtuch seine Schamgegend und seinen Arsch trocken. Ich tat, als wenn ich das nicht bemerken würde. "Mia also? Seid ihr jetzt wieder zusammen?" Kalle zuckte die Schultern "Mal so mal so....kennst das doch" Kalle und Mia waren seit unserer gemeinsamen Zeit auf dem Albert Schweitzer Gymnasium irgendwie ein Team....Pack schlägt sich, Pack verträgt sich....und der Versöhnungssex war es wohl wert. Ich hatte ihnen dabei schon das eine oder andere Mal zuhören "dürfen". Was das anging, ließ Kalle bei den Damen offenbar keine Wünsche offen. "Und heute noch was Gras unters Volk bringen?" wollte ich im Plauderton wissen. Kalle zuckte die Schultern "Klar, muss ja Geld verdienen" Kalle hatte mir versichert, dass er nichts an Kinder vetickte..und ausserdem durfte er das Gras nicht in der Wohnung lagern. Ich war der Hauptmieter, Kalle mein Untermieter...also hatte ich das zur Bedingung gemacht. Aber ich wusste trotzdem, wo er sein Zeug lagerte. Kalle hatte so seine drei vier Lieferanten, die ihm das Zeug über die Grenze aus Holland heranschafften...das erhöhte natürlich den Verkaufspreis...aber sein Zeug war immer aller erste Qualität..und seine Käufer konnten sich das leisten.
Nachdem Kalle dann abgehauen war, ging ich selbst duschen und war kaum fertig, als es klingelte. Obwohl Kalle ein alter Kiffer war, hatte er noch nie seinen Schlüssel vergessen. Er konnte das also nicht sein. Trotzdem öffnete ich ungeniert splitternackt die Tür. Der Typ auf der anderen Seite bekam erstmal große Augen "Ja bitte?" ich tat, als wenn ich nicht nackt wäre. Dann hielt der Typ mir einen Ausweis von der Kripo vors Gesicht....es war der Beamte aus der Zeitung. "Timo Klose, Kripo Nienburg. Sie haben doch bestimmt von dem Hackerangriff auf die Konten der Familie Twele gelesen?" ich deutete über die Schulter. "Ja klar, die Zeitung liegt grad noch auf dem Tisch. Wie kann ich helfen?" Jetzt bloß nicht nervös werden. Timo Klose deutete in die Wohnung "Kann ich kurz reinkommen...nicht das sie sich noch erkälten" Ich schaute an mir runter als wenn mir meine Nacktheit grade erst auffallen würde. "Ooops....klar, kommen sie rein" Ich ging vor ihm her in die Küche und gewährte ihm einen ausgiebigen Blick auf meinen knackigen Hintern. Diverse Männerbekanntschaften hatten mir versichert, dass ich einen prachtvollen kleinen Knackarsch hatte. Außerdem ließ ich mich ganz gerne bewundern.
to be continued...
Und über Kommentare freuen wir uns auch immer!
Alle Namen und Begebenheiten sind, wie immer, frei erfunden!


Kommentare